Jaja. Ich schäme mich ja schon sehr. Der letzte Blogeintrag liegt eine Weile zurück. Doch bislang hatte ich nicht wirklich Zeit, um einen neuen Blogeintrag einzustellen. Es gibt ein paar Dinge nachzuholen. Fangen wir mal mit den Herbstferien in Kambodscha an. Wir haben hier ja leider nur eine Woche Herbstferien und diese will gut genutzt werden. Wir flogen nach Siem Reap, um uns vor allem die berühmten Tempelanlagen anzusehen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Seitdem wir hier in Singapur sind, haben wir uns schon einige Tempel angesehen und teilweise könnte man denken "Tempel ist gleich Tempel". Doch so ist es keinesfalls. Jeder Tempel hat seine Besonderheiten und die Tempel in Angkor waren etwas ganz Besonderes.
Bereits der Weg vom Flughafen ans Hotel war ein Abenteuer. Wir fuhren mit einem Tuktuk und so konnten wir schon einen recht guten Eindruck bekommen. Während die Hauptstraße gut asphaltiert war, glichen die Seitenstraßen eher einer Buckelpiste. Freilaufende Hunde, viele Leute auf Motorrollern. Für die Tempelanlagen muss man sich eine Tageskarte kaufen. Es gibt auch 2- und 3-Tages-Tickets. Kollegen hatten vorher gesagt, dass man spätestens am 3.Tag einen Tempelkoller bekommt, aber dem war nicht so. Wir waren so begeistert von den unterschiedlichen Tempeln, dass wir nach 3 Tagen uns noch ein weiteres Ticket besorgt haben. Angkor ist vor allem bekannt durch Angkor Wat, den Tempel, der im Film "Tomb Raider" zu sehen war. Jeder der dortigen Tempel hat jedoch ein eigenes, besonderes Flair.
Mit dem Wetter hatten wir zu unserer Reisezeit weniger Glück. Regenzeit! Es schüttete und das nicht zu knapp. Die Straßen in Siem Reap waren teilweise überflutet. Die Leute nahmen es jedoch mit Humor und vor allem die Kinder hatten ihren Spaß und nutzten das Wasser in den Straßen zum Planschen.
Alle Personen, die wir getroffen haben, waren überaus nett und freundlich. Rund um die Tempel gab es viele Kinder, die einem Souvenirs oder Getränke verkaufen wollten. Natürlich hat das nach dem 5.Tempel genervt,aber Armut ist nun mal ein Problem in Kambodscha und so ist es verständlich, wenn die Leute irgendwie ihr Geld verdienen wollen.
An einem Tag machten wir einen Ausflug zum "Floating Village", einem Dorf, das mitten auf dem Wasser ist. Dort gibt es so ziemlich alles: eine Kirche, Schule und sogar einen Basketballplatz.
Und an einem anderen Tag sind wir an einer Schule vorbeigelaufen und ich habe gefragt, ob ich sie mir mal anschauen darf. Die Direktorin war sehr nett und fragte mich, ob ich eine Unterrichtsstunde halten würde. Meine Frage daraufhin:"Gerne, aber wann?" Und sie sagte:"Jetzt!" Spontan wie ich nun mal bin *hüstel*, hab ich die sehr "leistungs- und altersheterogene" Lerngruppe mit englischen Spielen und Liedern bespaßt.
Kambodscha war definitv die Reise wert und ich bin mir sehr sicher, dass ich sie nie vergessen werde. :-)
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Montag, 9. Januar 2012
Samstag, 5. März 2011
Fortbildung in Chiang Mai (Thailand)
Fortbildungen finden bei Lehrern ja in der Regel in der Gegend statt. Wenn man Glück hat, verschlägt es einen mal in eine ganz nette Stadt wie z.B. Speyer oder Mainz. Doch dieses Mal hatte ich richtig Glück! Es ging zu einer Fortbildung zum Thema "Methodencurriculum" in Chiang Mai (Thailand). Gemeinsam mit meiner lieben Kollegin Sandra und zwei weiteren Kollegen von der Grundschule flogen wir mit Air Asia (Blligflieger) ca. 3 Stunden nach Chiang Mai. Wir waren in einem netten Hotel untergebracht und hatten eine schöne Zeit. Das Klima war super angenehm. Mich hatte die Grippe vorher richtig erwischt und ich empfand das dortige Klima als sehr erholsam. Tagsüber war es zwar heiß, aber gegen Abend kühlte es wunderbar ab.
Die deutsche Schule vor Ort ist um einiges kleiner als unsere in Singapore. Sie ist wirklich sehr idyllisch direkt an einem Reisfeld gelegen. Während wir tagsüber natürlich sehr fließg waren, konnten wir am Abend auch etwas von der Stadt sehen. So waren wir z.B. auf dem Nachtmarkt und haben da ein paar Schnäppchen gemacht, waren wunderbar thailändisch essen (unglaublich gut) und haben den "Wat Phra That Doi Suthep Tempel" besichtigt, der auf einem Berg bei Chiang Mai liegt. Das Fahren in den Tuk Tuks war auch eine sehr lustige Sache. Gut festhalten und vorher vor allen Dingen gut verhandeln! Die Menschen vor Ort waren sehr, sehr freundlich. Im Vergleich zu Singapore, wo Freundlichkeit nicht bei allen eine Selbstverständlichkeit ist, fiel mir das richtig auf. Auf jeden Fall hat der Kurztrip Lust auf mehr Thailand gemacht. Mal schauen, wann wir das noch in unseren Urlaubsplan für unsere Zeit hier in Singapore einplanen können.
Die deutsche Schule vor Ort ist um einiges kleiner als unsere in Singapore. Sie ist wirklich sehr idyllisch direkt an einem Reisfeld gelegen. Während wir tagsüber natürlich sehr fließg waren, konnten wir am Abend auch etwas von der Stadt sehen. So waren wir z.B. auf dem Nachtmarkt und haben da ein paar Schnäppchen gemacht, waren wunderbar thailändisch essen (unglaublich gut) und haben den "Wat Phra That Doi Suthep Tempel" besichtigt, der auf einem Berg bei Chiang Mai liegt. Das Fahren in den Tuk Tuks war auch eine sehr lustige Sache. Gut festhalten und vorher vor allen Dingen gut verhandeln! Die Menschen vor Ort waren sehr, sehr freundlich. Im Vergleich zu Singapore, wo Freundlichkeit nicht bei allen eine Selbstverständlichkeit ist, fiel mir das richtig auf. Auf jeden Fall hat der Kurztrip Lust auf mehr Thailand gemacht. Mal schauen, wann wir das noch in unseren Urlaubsplan für unsere Zeit hier in Singapore einplanen können.
Montag, 7. Februar 2011
Chinese New Year 2011 - Das Jahr des Hasen
Wir haben unser erstes Chinese New Year hier in Singapur verbracht. Ursprünglich hatten wir überlegt, für die paar Tage (von Donnerstag bis Sonntag) nach Hongkong zu fliegen, aber die Preise waren schon im November so unglaublich hoch, dass wir darauf verzichtet haben. Stattdessen haben wir die Tage genutzt, um uns etwas zu erholen, da uns beide die Grippe erwischt hat.
Wie muss man sich Chinese New Year vorstellen? - Es ist ein enorm wichtiges Fest hier. Das kann man allein schon daran erkennen, dass die Geschäfte und Hawker (Essensstände) weitgehend geschlossen waren und der Konsum zum Stillstand kam. Für hier ist das schon etwas Besonderes. Ansonsten ertönen überall chinesische Neujahrslieder, es gibt jede Menge rote und goldene Deko zu sehen und es ist ein Fest der Familie, bei dem man sich Geschenke (gerne auch Geldgeschenke) macht und sich Mandarinen überreicht.
Wir waren an diesem verlängerten Wochenende in China Town und haben dort zwei Tempel besucht. Zunächst einmal (wohl etwas überraschend) den hinduistischen "Sri Mariamman Tempel". Dies ist der älteste hinduistische Tempel in Singapur. Nachdem man seine Flipflops draußen ausgezogen hatte und fest hoffte, dass sie nach der Besichtigung des Tempels noch da waren, wurde man von einem "netten" Inder dazu aufgefordert 3 Singdollar zu zahlen (ca.1,60 Euro)um Fotos machen zu dürfen (Abzocke!!!). Aber trotzdem hat es sich gelohnt, denn der Tempel hatte sehr schöne Deckenmalereien. Danach besuchten wir den noch sehr neuen "Buddha Tooth Relic Tempel". In diesem erst 2008 gebauten Tempel soll sich angeblich ein echter Zahn von Buddha befinden. Diesen kann man sich aber nur am ersten Tag des neuen chinesischen Jahres anschauen und wir waren leider erst am 2. da. Aber trotzdem war der Tempel sehr beeindruckend. Gleich im Eingangsbereich konnte man für sich und seine Angehörigen Wünsche für das Jahr des Hasen aufschreiben und diese dann aufhängen. Hoffen wir mal, dass sie in Erfüllung gehen! ;-)
Da Max abends nicht mehr so fit war, bin ich dann noch alleine weitergezogen und zwar hatte ich im Internet von der Veranstaltung "River Hongbao" gelesen. Diese geht noch bis zum Ende dieser Woche. Direkt am Wasser gibt es eine Art Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, eine Bühne mit Programm speziell zu Chinese New Year und wunderbarer abendlicher Beleuchtung mit unglaublich vielen Lampions.
Am Samstag waren wir dann noch bei "Swensons", einer dänischen Eisdielen-Kette, bei denen es aber auch Pizza und Pasta gibt. Dort haben wir dann das Eisbuffet genossen. Neben vielen interessanten Eissorten (z.B. Lychee-Bananen-Eis, Durian-Eis, Sesameis, ...), gab es auch einige Torten, Kuchen, Waffeln, Schokobrunnen, etc. Also für uns als Eisoholics genau das Richtige! :-))
Nochmal an alle: Happy Chinese New Year!
Euer Hahn (Max) und euer Hund (Steffi)
Wie muss man sich Chinese New Year vorstellen? - Es ist ein enorm wichtiges Fest hier. Das kann man allein schon daran erkennen, dass die Geschäfte und Hawker (Essensstände) weitgehend geschlossen waren und der Konsum zum Stillstand kam. Für hier ist das schon etwas Besonderes. Ansonsten ertönen überall chinesische Neujahrslieder, es gibt jede Menge rote und goldene Deko zu sehen und es ist ein Fest der Familie, bei dem man sich Geschenke (gerne auch Geldgeschenke) macht und sich Mandarinen überreicht.
Wir waren an diesem verlängerten Wochenende in China Town und haben dort zwei Tempel besucht. Zunächst einmal (wohl etwas überraschend) den hinduistischen "Sri Mariamman Tempel". Dies ist der älteste hinduistische Tempel in Singapur. Nachdem man seine Flipflops draußen ausgezogen hatte und fest hoffte, dass sie nach der Besichtigung des Tempels noch da waren, wurde man von einem "netten" Inder dazu aufgefordert 3 Singdollar zu zahlen (ca.1,60 Euro)um Fotos machen zu dürfen (Abzocke!!!). Aber trotzdem hat es sich gelohnt, denn der Tempel hatte sehr schöne Deckenmalereien. Danach besuchten wir den noch sehr neuen "Buddha Tooth Relic Tempel". In diesem erst 2008 gebauten Tempel soll sich angeblich ein echter Zahn von Buddha befinden. Diesen kann man sich aber nur am ersten Tag des neuen chinesischen Jahres anschauen und wir waren leider erst am 2. da. Aber trotzdem war der Tempel sehr beeindruckend. Gleich im Eingangsbereich konnte man für sich und seine Angehörigen Wünsche für das Jahr des Hasen aufschreiben und diese dann aufhängen. Hoffen wir mal, dass sie in Erfüllung gehen! ;-)
Da Max abends nicht mehr so fit war, bin ich dann noch alleine weitergezogen und zwar hatte ich im Internet von der Veranstaltung "River Hongbao" gelesen. Diese geht noch bis zum Ende dieser Woche. Direkt am Wasser gibt es eine Art Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, eine Bühne mit Programm speziell zu Chinese New Year und wunderbarer abendlicher Beleuchtung mit unglaublich vielen Lampions.
Am Samstag waren wir dann noch bei "Swensons", einer dänischen Eisdielen-Kette, bei denen es aber auch Pizza und Pasta gibt. Dort haben wir dann das Eisbuffet genossen. Neben vielen interessanten Eissorten (z.B. Lychee-Bananen-Eis, Durian-Eis, Sesameis, ...), gab es auch einige Torten, Kuchen, Waffeln, Schokobrunnen, etc. Also für uns als Eisoholics genau das Richtige! :-))
Nochmal an alle: Happy Chinese New Year!
Euer Hahn (Max) und euer Hund (Steffi)
Samstag, 23. Oktober 2010
Eat-Pray-Love: Erster Urlaub - Herbstferien auf der Trauminsel Bali

Nachdem die ersten paar Wochen wirklich anstrengend waren und ich mich erst an viel Neues in der Schule gewöhnen musste, freuten Max und ich uns wahnsinnig auf unsere erste Auszeit. Wir beschäftigten uns ausgiebig mit den Reisezielen rund um Singapur. Unsere Wahl war schließlich Bali. Denn eins stand fest: Wir wollten Sommer, Sonne, Strand. Und das bekamen wir auch!
Am 9. Oktober ging es dann auch schon los. Wir flogen mit KLM, einer holländischen Airline, circa 2 Stunden nach Bali. Bereits am Flughafen sahen wir einen Schüler und seine Familie, die im gleichen Flugzeug saßen. Jedoch konnten wir die Woche auf Bali ohne weitere peinliche Treffen im Bikini mit Schülern genießen. Natürlich hatten wir uns etwas auf Bali vorbereitet, d.h. ausgiebig im Lonely Planet gelesen und von vielen Kollegen Tipps erhalten. Wir beschlossen jedoch, das Ganze locker anzugehen. Am Abend vor dem Abflug besorgten wir uns erst einmal ein Apartment im Süden von Seminyak, das auch wirklich sehr schön war.
Am ersten Tag lernten wir Bali gleich von einer sehr interessanten Seite kennen. Die Balinesen sind nämlich äußerst geschäftstüchtig! Wir machten uns von unserem Apartment aus auf den Weg zum Strand in Seminyak. Nachdem wir nicht mehr allzu weit davon entfernt zu sein schienen, sprach uns ein netter junger Balinese auf einem Motorrad an und fragte, ob wir Englisch sprechen würden. Man will ja nicht unhöflich sein, also sagten wir brav: "Yes, of course." Und schon verwickelte er uns in ein Gespräch. Gleich am Anfang versprach er uns, dass er uns nichts verkaufen wolle. Sehr beruhigend! Nein, nein, er mache Promotion für ein Hotel und müsste Touris anquatschen. Das Hotel würde eine Werbeaktion machen und wir müssten einfach nur zwei Lose öffnen und könnten dann vielleicht sogar etwas gewinnen. Na das hörte sich doch super an! Max öffnete seine Kärtchen und tatsächlich stand da was von 2 gewonnenen T-Shirts. Dann war ich dran. Und da stand doch wirklich: Sie haben einen der drei folgenden Preise gewonnen: a) Einen Camcorder; b) Eine Woche im Hotel; c) 500 Dollar. Riesen Freude (und natürlich auch Skepsis). Aber schließlich hatte ich ja schon einmal Glück und habe eine Reise nach Portugal gewonnen. Also - warum nicht? Als kritische Deutsche fragen wir natürlich nach, ob wir die Preise gleich erhalten. Ja, aber so einfach war die Sache dann doch nicht. Um die Preise zu bekommen, muss man nämlich direkt zum Hotel und diese vor Ort in Empfang nehmen. Das Hotel war natürlich nicht in Seminyak, sondern noch weiter im Süden der Insel. Der nette Promoter versicherte uns aber, dass er mit uns im Taxi zum Hotel fahren würde, und er das auch bezahlt. Was haben wir groß zu verlieren? Und schon saßen wir im Taxi. Während der Fahrt trichtert er uns noch ein, was wir im Hotel sagen sollen, wenn wir mit der Frau an der Rezeption sprechen (Max ist nämlich über 30 ;-) ). Schließlich kommen wir an einem Gebäude an, das keineswegs wie ein Hotel aussieht und werden tatsächlich von der Rezeptionistin auf Herz und Nieren geprüft. Und dann wird uns plötzlich klar, dass wir bei einer Art modernen Kaffeefahrt auf Bali gelandet sind. Ein Österreicher namens Willi nimmt uns in Empfang und die Tortur kann beginnen. Verschiedene "Vertreter" versuchen hier Kunden für einen Luxusurlaubsverein zu rekrutieren, der (wir wir erst am Schluss erfahren haben) um die 18.000 Dollar Beitrittssumme kostet. Man wohnt nur in den besten Häusern. Gegen Ende wurde uns ein solches Hotel dann auch wirklich gezeigt. Mitglieder sind wir trotzdem nicht geworden. ;-) Aber was solls: Wir haben zwei echt ansehnliche T-Shirts und wirklich eine Woche in einem schicken Hotel gewonnen und viel Spaß gehabt. Nach der Kaffeefahrt haben wir uns dann (umsonst) nach Kuta an den Strand fahren lassen und es war wirklich herrlich. Wir aßen leckeren gegrillten Red Snapper, tranken Pina Colada und blickten dabei die ganze Zeit direkt aufs Meer. Anschließend hab ich mich dann auch in die Wellen gewagt und wir haben den schönen Sonnenuntergang genossen. Während der nächsten Tage nahmen wir uns dreimal einen Fahrer, der uns den ganzen Tag umherkutschierte. Das war vergleichsweise günstig und wer die balinesischen Verkehrsverhältnisse gesehen hat, weiß warum. Während unserer Touren besichtigten wir den bei Touris anscheinend noch nicht so bekannten Tempel "Pura Masceti" im Osten der Insel, schauten uns traditonelle Handwerkskunst an (Batik, Steinmetzarbeiten, Schnitzereien), sahen die unglaublich grünen Reisterrassen rund um Ubud, den direkt am Meer gelegenen Tempel "Tanah Lot", genossen das hervorragende Essen (z.B. bei einem romantischen Seafood-Abendessen direkt am Meer in Jimbaran) und hatten außerdem noch zwei andere große persönliche Highlights. Wir fuhren an einem Tag in den Norden zu einem Elefanten Safari Park, in dem wir die Möglichkeit hatten, Elefanten hautnah zu erleben. Wir streichelten und fütterten sie und ich gönnte mir dann auch noch einen Ritt auf Melanie, meiner Elefantendame. Es war ein tolles Gefühl auf ihr zu sitzen und durch den Regenwald zu reiten. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt und es war etwas schwierig mit den Bildern. Das zweite Highlight war unser Surfkurs. Nachdem wir am Strand überall braungebrannte, sportlich trainierte Leute mit ihren Surfbrettern sahen, sagten wir uns: "Was die können, können wir schon lange! (haha)" Also meldeten wir uns für einen Anfängerkurs an. Wir hatten dabei jede Menge Spaß und Max hat sich schon zum richtigen Profi entwickelt. Am nächsten Tag konnten wir uns zwar vor Schmerzen kaum bewegen, aber das war es auf jeden Fall wert. :-) Ansonten haben wir es uns einfach am Strand gut gehen lassen. Besonders schön und zu empfehlen ist der sogenannte "Dreamland Beach". Der Name passt perfekt!
Die Woche auf Bali ging viel zu schnell vorbei und der Alltag in Singapur hat uns wieder. Bali wäre auf jeden Fall noch eine weitere Reise wert. Nächstes Mal gehts dann ab in den Norden.
Montag, 20. September 2010
Ur-Singapur / Tempelanlagen
Gemeinsam mit Marc und Kathrin (Grundschulkollege und Freundin) unternehmen wir häufiger am Wochenende etwas. Kathrin hatte in Deutschland auf Arte eine Reportage über ein Dorf gesehen, das noch zeigt, wie Singapur ursprünglich mal aussah. Nicht die große Metropole, sondern ein kleines Dorf. Mit dem Taxi machten wir uns also auf den Weg und hofften, dass das Dorf noch existiert, da es nämlich Abrisspläne gibt. Wir waren jedoch etwas enttäuscht, weil wirklich nur noch sehr wenige Häuschen stehen. Am beeindruckendsten waren die bissigen Hunde, die uns verfolgt haben. :-(
Danach machten wir uns noch auf zur größten Tempelanlage Singapurs. Insgesamt ein sehr schöner und unglaublich heißer Tag.
Together with Marc and Kathrin (a colleague and his girlfriend) we often visit different sights. Among others we visited a village which showed what Singapore was like in the past. However it was quite disappointing apart from the dogs which followed us. :-(
Afterwards we went to the biggest temple in Singapore. All in all it was a very nice and incredibly hot day.
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