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Samstag, 20. August 2011

Going Down Under






Max war bereits während seines Studiums in Australien. Damals war er in der Nähe von Perth und war schwer von diesem Land begeistert. Nun hatte ich auch endlich Gelegenheit den roten Kontinenten zu sehen. Wir flogen zuerst nach Sydney, wo wir uns wieder mit Jenny trafen. Nach ein paar Tagen flogen Jenny und ich weiter nach Alice Springs und machten eine Outback-Tour zum Uluru, den Olgas und dem King's Canyon. Die Tour war toll, jedoch war es nachts sehr kalt und es gab eine Mäuseplage, was nicht so angenehm war. :-( Max erkundete in der Zwischenzeit Sydney noch weiter. Dann trafen wir uns alle wieder in Cairns. Dort hatten wir die schönste Unterbringung der ganzen Reise. An einem Tag machten wir einen Tagesausflug zum Great Barrier Reef und schnorchelten dort. Wirklich ein Traum! Ich bin noch nie geschnorchelt und war wirklich beeindruckt von der Unterwasserwelt. In Cairns nahmen wir uns dann ein Mietauto und fuhren entlang der Ostküste. Unser erster Zwischenstopp waren die Tablelands in Atherton, wo wir uns u. a. einen riesigen Feigenbaum anschauten. In Airlie Beach trafen wir dann wieder auf Ina, die aus Brisbane zu uns kam. Gemeinsam machten wir uns am nächsten Tag auf zu den Whitsunday Islands mit dem Whitehaven Beach, einem der 10 Traumstrände weltweit. Leider war das Wetter alles andere als traumhaft. :-( Zu viert fuhren wir dann Richtung Brisbane weiter. Nach 2 Nächten in Brisbane flogen Jenny, Max und ich dann wieder zurück nach Sydney und genossen die Stadt noch ein paar Tage.


Samstag, 5. März 2011

Fortbildung in Chiang Mai (Thailand)

Fortbildungen finden bei Lehrern ja in der Regel in der Gegend statt. Wenn man Glück hat, verschlägt es einen mal in eine ganz nette Stadt wie z.B. Speyer oder Mainz. Doch dieses Mal hatte ich richtig Glück! Es ging zu einer Fortbildung zum Thema "Methodencurriculum" in Chiang Mai (Thailand). Gemeinsam mit meiner lieben Kollegin Sandra und zwei weiteren Kollegen von der Grundschule flogen wir mit Air Asia (Blligflieger) ca. 3 Stunden nach Chiang Mai. Wir waren in einem netten Hotel untergebracht und hatten eine schöne Zeit. Das Klima war super angenehm. Mich hatte die Grippe vorher richtig erwischt und ich empfand das dortige Klima als sehr erholsam. Tagsüber war es zwar heiß, aber gegen Abend kühlte es wunderbar ab.




Die deutsche Schule vor Ort ist um einiges kleiner als unsere in Singapore. Sie ist wirklich sehr idyllisch direkt an einem Reisfeld gelegen. Während wir tagsüber natürlich sehr fließg waren, konnten wir am Abend auch etwas von der Stadt sehen. So waren wir z.B. auf dem Nachtmarkt und haben da ein paar Schnäppchen gemacht, waren wunderbar thailändisch essen (unglaublich gut) und haben den "Wat Phra That Doi Suthep Tempel" besichtigt, der auf einem Berg bei Chiang Mai liegt. Das Fahren in den Tuk Tuks war auch eine sehr lustige Sache. Gut festhalten und vorher vor allen Dingen gut verhandeln! Die Menschen vor Ort waren sehr, sehr freundlich. Im Vergleich zu Singapore, wo Freundlichkeit nicht bei allen eine Selbstverständlichkeit ist, fiel mir das richtig auf. Auf jeden Fall hat der Kurztrip Lust auf mehr Thailand gemacht. Mal schauen, wann wir das noch in unseren Urlaubsplan für unsere Zeit hier in Singapore einplanen können.



Samstag, 23. Oktober 2010

Eat-Pray-Love: Erster Urlaub - Herbstferien auf der Trauminsel Bali



















Nachdem die ersten paar Wochen wirklich anstrengend waren und ich mich erst an viel Neues in der Schule gewöhnen musste, freuten Max und ich uns wahnsinnig auf unsere erste Auszeit. Wir beschäftigten uns ausgiebig mit den Reisezielen rund um Singapur. Unsere Wahl war schließlich Bali. Denn eins stand fest: Wir wollten Sommer, Sonne, Strand. Und das bekamen wir auch!
Am 9. Oktober ging es dann auch schon los. Wir flogen mit KLM, einer holländischen Airline, circa 2 Stunden nach Bali. Bereits am Flughafen sahen wir einen Schüler und seine Familie, die im gleichen Flugzeug saßen. Jedoch konnten wir die Woche auf Bali ohne weitere peinliche Treffen im Bikini mit Schülern genießen. Natürlich hatten wir uns etwas auf Bali vorbereitet, d.h. ausgiebig im Lonely Planet gelesen und von vielen Kollegen Tipps erhalten. Wir beschlossen jedoch, das Ganze locker anzugehen. Am Abend vor dem Abflug besorgten wir uns erst einmal ein Apartment im Süden von Seminyak, das auch wirklich sehr schön war.
Am ersten Tag lernten wir Bali gleich von einer sehr interessanten Seite kennen. Die Balinesen sind nämlich äußerst geschäftstüchtig! Wir machten uns von unserem Apartment aus auf den Weg zum Strand in Seminyak. Nachdem wir nicht mehr allzu weit davon entfernt zu sein schienen, sprach uns ein netter junger Balinese auf einem Motorrad an und fragte, ob wir Englisch sprechen würden. Man will ja nicht unhöflich sein, also sagten wir brav: "Yes, of course." Und schon verwickelte er uns in ein Gespräch. Gleich am Anfang versprach er uns, dass er uns nichts verkaufen wolle. Sehr beruhigend! Nein, nein, er mache Promotion für ein Hotel und müsste Touris anquatschen. Das Hotel würde eine Werbeaktion machen und wir müssten einfach nur zwei Lose öffnen und könnten dann vielleicht sogar etwas gewinnen. Na das hörte sich doch super an! Max öffnete seine Kärtchen und tatsächlich stand da was von 2 gewonnenen T-Shirts. Dann war ich dran. Und da stand doch wirklich: Sie haben einen der drei folgenden Preise gewonnen: a) Einen Camcorder; b) Eine Woche im Hotel; c) 500 Dollar. Riesen Freude (und natürlich auch Skepsis). Aber schließlich hatte ich ja schon einmal Glück und habe eine Reise nach Portugal gewonnen. Also - warum nicht? Als kritische Deutsche fragen wir natürlich nach, ob wir die Preise gleich erhalten. Ja, aber so einfach war die Sache dann doch nicht. Um die Preise zu bekommen, muss man nämlich direkt zum Hotel und diese vor Ort in Empfang nehmen. Das Hotel war natürlich nicht in Seminyak, sondern noch weiter im Süden der Insel. Der nette Promoter versicherte uns aber, dass er mit uns im Taxi zum Hotel fahren würde, und er das auch bezahlt. Was haben wir groß zu verlieren? Und schon saßen wir im Taxi. Während der Fahrt trichtert er uns noch ein, was wir im Hotel sagen sollen, wenn wir mit der Frau an der Rezeption sprechen (Max ist nämlich über 30 ;-) ). Schließlich kommen wir an einem Gebäude an, das keineswegs wie ein Hotel aussieht und werden tatsächlich von der Rezeptionistin auf Herz und Nieren geprüft. Und dann wird uns plötzlich klar, dass wir bei einer Art modernen Kaffeefahrt auf Bali gelandet sind. Ein Österreicher namens Willi nimmt uns in Empfang und die Tortur kann beginnen. Verschiedene "Vertreter" versuchen hier Kunden für einen Luxusurlaubsverein zu rekrutieren, der (wir wir erst am Schluss erfahren haben) um die 18.000 Dollar Beitrittssumme kostet. Man wohnt nur in den besten Häusern. Gegen Ende wurde uns ein solches Hotel dann auch wirklich gezeigt. Mitglieder sind wir trotzdem nicht geworden. ;-) Aber was solls: Wir haben zwei echt ansehnliche T-Shirts und wirklich eine Woche in einem schicken Hotel gewonnen und viel Spaß gehabt. Nach der Kaffeefahrt haben wir uns dann (umsonst) nach Kuta an den Strand fahren lassen und es war wirklich herrlich. Wir aßen leckeren gegrillten Red Snapper, tranken Pina Colada und blickten dabei die ganze Zeit direkt aufs Meer. Anschließend hab ich mich dann auch in die Wellen gewagt und wir haben den schönen Sonnenuntergang genossen. Während der nächsten Tage nahmen wir uns dreimal einen Fahrer, der uns den ganzen Tag umherkutschierte. Das war vergleichsweise günstig und wer die balinesischen Verkehrsverhältnisse gesehen hat, weiß warum. Während unserer Touren besichtigten wir den bei Touris anscheinend noch nicht so bekannten Tempel "Pura Masceti" im Osten der Insel, schauten uns traditonelle Handwerkskunst an (Batik, Steinmetzarbeiten, Schnitzereien), sahen die unglaublich grünen Reisterrassen rund um Ubud, den direkt am Meer gelegenen Tempel "Tanah Lot", genossen das hervorragende Essen (z.B. bei einem romantischen Seafood-Abendessen direkt am Meer in Jimbaran) und hatten außerdem noch zwei andere große persönliche Highlights. Wir fuhren an einem Tag in den Norden zu einem Elefanten Safari Park, in dem wir die Möglichkeit hatten, Elefanten hautnah zu erleben. Wir streichelten und fütterten sie und ich gönnte mir dann auch noch einen Ritt auf Melanie, meiner Elefantendame. Es war ein tolles Gefühl auf ihr zu sitzen und durch den Regenwald zu reiten. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt und es war etwas schwierig mit den Bildern. Das zweite Highlight war unser Surfkurs. Nachdem wir am Strand überall braungebrannte, sportlich trainierte Leute mit ihren Surfbrettern sahen, sagten wir uns: "Was die können, können wir schon lange! (haha)" Also meldeten wir uns für einen Anfängerkurs an. Wir hatten dabei jede Menge Spaß und Max hat sich schon zum richtigen Profi entwickelt. Am nächsten Tag konnten wir uns zwar vor Schmerzen kaum bewegen, aber das war es auf jeden Fall wert. :-) Ansonten haben wir es uns einfach am Strand gut gehen lassen. Besonders schön und zu empfehlen ist der sogenannte "Dreamland Beach". Der Name passt perfekt!
Die Woche auf Bali ging viel zu schnell vorbei und der Alltag in Singapur hat uns wieder. Bali wäre auf jeden Fall noch eine weitere Reise wert. Nächstes Mal gehts dann ab in den Norden.